Teilnahmegebühr

895,- €
zzgl. MwSt.

Für VKU-Mitglieder:

845,- €
zzgl. MwSt.

Download

In Zusammenarbeit mit

Netzbetreiber 2010: Vermeiden Sie finanzielle Auswirkungen durch gezielte Qualitätssteuerung!

Am 1. Januar 2009 ist das System der Anreizregulierung als neues Regulierungsregime in Deutschland gestartet. Da der Gesetzgeber das Risiko sieht, dass Netzbetreiber erforderliche Investitionen in die Netze unterlassen könnten, um die ihnen vorgeschriebenen Erlösabsenkungen zu realisieren, sieht die ARegV gemäß §§ 18 bis 20 die Einführung einer Qualitätsregulierung vor. Ziel der Bundesnetzagentur ist es nun, dies bereits 2010 im Strombereich umzusetzen. Die Implementierung im Gasbereich wird folgen. Für Strom und Gas gibt es unterschiedliche Ansätze, es soll im Wesentlichen über das „Q-Element" (Qualitätselement) umgesetzt werden, welches auch Bestandteil der Erlösobergrenzen-Formel ist. Das heißt für 2010: Netzbetreibern mit vergleichsweise schlechter Netzqualität drohen eventuell Abschläge, bei nachweisbar guter Qualität sind jedoch auch Zuschläge auf die Erlösobergrenze zu realisieren (Bonus-/Malussystem). Die Bundesnetzagentur hat ein Beratungsprojekt zur Ausgestaltung des Q-Elementes Strom in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse liegen seit Ende 2009 vor und sind richtungsweisend für die auf die Netzbetreiber zukommenden Aufgaben und möglichen Auswirkungen auf die Netzerlöse.

Die Innovation Congress GmbH hat daher speziell für Energieversorgungsunternehmen ein Seminar entwickelt, das Sie umfassend über die aktuellen Rahmenbedingungen, Lösungsmöglichkeiten und Perspektiven bei der Umsetzung informiert.
 

Schwerpunktthemen

  • Aktuelle rechtliche Vorgaben zur Einführung der Qualitätsregulierung
  • Welche notwendigen Maßnahmen für Energieversorgungsunternehmen ergeben sich daraus?
  • Ziele und Umsetzungsstrategien der Qualitätsregulierung Strom durch die BNetzA
  • Bonus- und Malussysteme
  • Finanzielle Auswirkungen für die Netzbetreiber
  • Optimierung der Prozesse zur Qualitätssteuerung
  • Monitoring der Netzqualität
  • IT-Unterstützung des Störungs- und Ausfallmanagements in der Praxis
  • Vorstellung der Software "Q-Pool"
  • Erfassungssystematik der von der BNetzA geforderten Daten
  • Teilnehmerspezifische Simulation der Auswirkungen auf die Erlösobergrenze
  • Flankierende organisatorische Maßnahmen
  • Handlungsoptionen der Energiewirtschaft

Referenten

  • Matthias Niederprüm, ISI Management Consulting GmbH
  • Dr. Bodo Herrmann, Bundesnetzagentur
  • Michael Westermann, Bundesnetzagentur
  • Dr. Frank Burau, Stadtwerke Krefeld Netz GmbH
  • Peter Aymanns, Stadtwerke Düsseldorf Netz GmbH
  • Alfred Klees, DVGW, Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e.V.
  • Guido Reus, HR Systems GmbH