EEG 2014 in der Praxis: Abrechnung von EEG-Einspeiseanlagen

05. Februar

2015

Köln

668

Wichtig für Netzbetreiber, Anlagenbetreiber und Direktvermarkter!

Schwerpunktthemen:

  • EEG-Abrechnungsmechanismus
  • Übergangsregelungen im Überblick
  • Veräußerungsformen und Erlöse nach dem EEG
  • Direktvermarktung im Überblick
  • Ermittlung des anzulegenden Wertes: Allgemeine Grundsätze
  • Voraussetzungen finanzielle Förderung: allgemein
  • Voraussetzungen finanzielle Förderung: speziell
  • Voraussetzungen Marktprämie
  • Voraussetzungen Flexibilitätsprämie
  • Einspeisevergütungen
  • Ausschreibungen für PV-Freiflächenanlagen
  • Ermittlung der Entschädigungszahlungen nach § 15 EEG


Inhalt

Anfang des Jahres 2015 werden sich Anlagenbetreiber und Netzbetreiber bei den Jahresendabrechnungen wieder intensiv mit den EEG-Vergütungen beschäftigen. Aber auch bei den unterjährigen Abschlagszahlungen stellen sich immer wieder zahlreiche rechtliche Fragen. Dabei geht es zum einen um die Ermittlung der richtigen EEG-Vergütung, zum anderen um die Abwicklung der Abrechnung und die damit zusammenhängenden gesetzlichen Mitteilungspflichten.

Die Ermittlung der EEG-Vergütungen ist in den letzten Jahren stetig komplexer geworden. Dies hängt mit der laufenden Änderung des EEG zusammen. So ist am 01.08.2014 das neue EEG in Kraft getreten, das insbesondere im Hinblick auf die Abrechnung der Marktprämie Neuerungen enthält und mittlerweile auf 104 Paragraphen angewachsen ist. Zudem gelten für Bestandsanlagen aufgrund der komplexen Übergangsvorschriften zum Teil auch die alten Gesetze weiter. Daneben sind eine Vielzahl von Gerichtsurteilen und Entscheidungen der Clearingstelle zu strittigen Vergütungsfragen bei der Abrechnung zu beachten.

Die richtige Höhe der EEG-Vergütung ist für Netzbetreiber wie auch für Anlagenbetreiber von zentraler wirtschaftlicher Bedeutung, und ein falsche Vergütungsberechnung kann hohe wirtschaftliche Schäden mit sich bringen. Neben der richtigen Höhe der EEG-Vergütung wirft auch die Abrechnung der Vergütungen zahlreiche Fragen auf. Dies betrifft vor allem formale Voraussetzungen, Mitteilungspflichten und Fristen oder die nachträgliche Korrektur von Abrechnungen. Für Netzbetreiber ist daneben im Verhältnis zum Übertragungsnetzbetreiber die Testierung der Abrechnung durch die Wirtschaftsprüfer von erheblicher Bedeutung.

Vor diesem Hintergrund hat ICG ein Seminar entwickelt, das sich mit allen Fragen rund um die Abrechnung von EEG-Vergütungen beschäftigt. Das Seminar wendet sich an Netzbetreiber, die mit der Abrechnung der EEG-Vergütungen gegenüber den Anlagenbetreibern befasst sind, aber auch an Anlagenbetreiber, für die die Höhe und Abrechnung der EEG-Vergütung von zentraler Bedeutung ist, und an Vertriebe, die bei der Direktvermarktung von Strom aus EEG-Anlagen mit dem Abrechnungssystem in Berührung kommen. Anhand von Beispielen aus der Praxis werden typische Fallkonstellationen vorgestellt und bewertet.


Referenten

Dr. Martin Altrock

Dr. Martin Altrock
Becker Büttner Held, Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer Steuerberater

Jens Vollprecht

Jens Vollprecht
Becker Büttner Held, Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer Steuerberater

Dr. Wieland Lehnert

Dr. Wieland Lehnert
Becker Büttner Held, Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer Steuerberater


Programm

9.00 Empfang mit Kaffee und Tee
9.30 EEG-Abrechnungsmechanismus
  • (Abrechnungs-)Verhältnisse zwischen Anlagen-, Netz- und Übertragungsnetzbetreibern
  • Nachträgliche Korrektur von EEG-Abrechnungen
  • Rückforderungspflichten bei Überzahlungen
Übergangsregelungen im Überblick
  • Grundsatz, Ausnahmen, Rückausnahmen
  • Auswirkungen auf Bestandsanlagen
10.30 Veräußerungsformen und Erlöse nach dem EEG
  • Direktvermarktung
  • Einspeisevergütung
Direktvermarktung im Überblick
  • Wechselfristen und -prozesse
  • Berechnung Marktprämie
  • Übergangsregelungen: Anwendbarkeit auf Bestandsanlagen
11.00 Kaffeepause
11.30 Ermittlung des anzulegenden Wertes: Allgemeine Grundsätze
  • Anlagenbegriffe im EEG, Inbetriebnahmebegriff, Förderungsbeginn und -dauer
  • Leistungsbegriffe, gleitende Vergütung
  • Mengensteuerung und Degression
  • Übergangsregelungen: Anwendbarkeit auf Bestandsanlagen
Voraussetzungen finanzielle Förderung: allgemein
  • Negative Börsenpreise
  • Anmeldung bei BNetzA, Anlagenregisterverordnung
  • Technische Einrichtungen nach § 9 Abs. 1 und 2 EEG, etc.
Voraussetzungen finanzielle Förderung: speziell
  • PV-Anlagen
  • Biomasseanlagen
  • Windenergieanlagen
13.00 Mittagessen
14.00 Voraussetzungen Marktprämie
  • Überlassung von Rechten
  • Fernsteuerung der Anlagen als neue Voraussetzung, etc.
  • Übergangsregelungen: Anwendbarkeit auf Bestandsanlagen
Voraussetzungen Flexibilitätsprämie
15.00 Kaffeepause 
15.30 Einspeisevergütungen
  • Voraussetzungen
  • Berechnung im Einzelnen
  • Übergangsregelungen: Anwendbarkeit auf Bestandsanlagen
Ausschreibungen für PV-Freiflächenanlagen Ermittlung der Entschädigungszahlungen nach § 15 EEG
16.30 Ende des Seminars

Ausstellung & Sponsoring

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Tamara Atzeni-Wolff
Leiterin Ausstellung & Sponsoring


Dokumentationen

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Die Preise unserer Dokumentationsordner betragen:

eintägige Veranstaltung: 250,- bis 300,- €
zweitägige Veranstaltung: 400,- €

Die Bestellungen werden unmittelbar nach dem Ende der Veranstaltung ausgeführt.

Bestellung der Dokumentationsunterlagen:

Ute Klinger
Buchhaltung


Teilnahmebedingungen

Teilnahmegebühr (zzgl. MwSt.): 995,- €

Die Teilnahmegebühr beinhaltet Tagungsunterlagen, Mittagessen und Erfrischungen an den gebuchten Seminartagen.

Vergünstigungen

Teilnehmer aus Unternehmen, die Mitglied im Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU) sind, erhalten einen Rabatt von 50,- € auf die reguläre Teilnahmegebühr.

Teilnahmebedingungen/Rücktritt

Die Teilnahmegebühr zzgl. MwSt. pro Person ist nach Erhalt der Rechnung fällig. Ein Rücktritt (nur schriftlich) ist bis 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn kostenlos möglich, bis 7 Tage vor Veranstaltungsbeginn erstatten wir Ihnen die Hälfte der Teilnahmegebühr. Bei Absagen nach diesem Termin wird Ihnen die Teilnahmegebühr nicht mehr erstattet. Bei Umbuchung auf einen Folgetermin der gleichen Veranstaltung berechnen wir ab 10 Tage vor Veranstaltungsbeginn eine Gebühr in Höhe von 150,- € zzgl. gesetzl. MwSt. je Teilnehmer. Selbstverständlich können Sie aber kostenfrei eine Vertretung des angemeldeten Teilnehmers schicken.
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Tagungsunterlagen

Jeder Teilnehmer erhält einen Dokumentationsordner mit den Vorträgen des Seminars. Sollte es Ihnen nicht möglich sein, unsere Veranstaltung zu besuchen, können Sie diesen Ordner auch zum Preis von 250,- € zzgl. MwSt. erwerben. Rufen Sie uns an: Telefon 0221 / 934 741 - 13.

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In Zusammenarbeit mit

Teilnahmegebühr

995,- € (zzgl. MwSt.)

Für VKU-Mitglieder:
945,- € (zzgl. MwSt.)