Dr. Wulf Schmiese

Dr. Wulf Schmiese wurde 1967 in Münster geboren und machte 1986 sein Abitur in Steinfurt. Von 1986 bis 1988 absolvierte er seinen Zivildienst im Diakonischen Werk im Kirchenkreis Tecklenburg. Er studierte Geschichte, Politik und Nordamerikanistik in Münster und Berlin, wo er dieses mit dem Magister Artium abschloss. Von 1990 – 1994 war er Mitarbeiter am Friedrich-Meinecke-Institut, Lehrstuhl für Internationale Beziehungen und Zeitgeschichte der Freien Universität Berlin und machte im Anschluss ein Jahr einen Forschungsaufenthalt in New York als Promotionsstipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Von 1996 – 1998 besuchte er die Henri-Nannen-Schule, Gruner + Jahr Hamburg; Ausbildung zum Redakteur in den Redaktionen von "Die Zeit", "Der Spiegel", "Der Standard" (Wien) und "ZDF" (Studio Washington). 1998 promovierte er in Geschichte an der FU Berlin: "Fremde Freunde. Deutschland und die USA zwischen Mauerfall und Golfkrieg" (Schöningh-Verlag). Von 1998 bis 2001 arbeitete Dr. Schmiese als Hauptstadt-Korrespondent für "Die Welt". Er war außerdem politischer Korrespondent der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", ab 2007 für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" in Berlin, Hauptmoderator des „ZDF-Morgenmagazins“, Co-Filmautor der „ZDFzoom“-Dokumentation „Die Flüchtlingskanzlerin – Was treibt Angela Merkel an?“. Von 2014 bis 2017 Korrespondent im ZDF-Hauptstadtstudio und seit April 2017 Redaktionsleiter des ZDF-„heute-journal“.